Datenschutz
Anfragen, Dokumente und Ergebnisse verbleiben in der vereinbarten Umgebung. Es gibt keine Übertragung an eine öffentliche API eines fremden Anbieters, bei der Sie dessen Protokollierung, Aufbewahrung und Nutzungsbedingungen akzeptieren müssten.
Das erleichtert die Einhaltung von DSGVO-Anforderungen an Auftragsverarbeitung, Datenresidenz und Löschfristen. Das ersetzt aber keine eigene rechtliche Prüfung Ihres Einsatzszenarios.
Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern
Sie sind nicht auf die fortlaufende Verfügbarkeit, Preisgestaltung oder Nutzungsbedingungen eines einzelnen Modellanbieters angewiesen. Bei einem Open-Source-LLM können Sie das zugrunde liegende Modell bei Bedarf austauschen.
Vollständig unabhängig sind Sie erst, wenn beides zusammenkommt: ein offen lizenziertes Modell und eine von Ihnen kontrollierte Infrastruktur. Ein privat betriebenes, aber proprietäres Modell reduziert die API-Abhängigkeit, nicht aber die Abhängigkeit vom jeweiligen Lizenzgeber.
Planbare Kosten
Statt nutzungsabhängiger Abrechnung pro Anfrage kalkulieren Sie mit den Kosten Ihrer eigenen Infrastruktur: Hardware oder Private-Cloud-Kapazität, Betrieb und Wartung.
Das schafft Planungssicherheit bei hohem oder wachsendem Anfragevolumen, erfordert aber eine ehrliche Kalkulation der Betriebskosten. Ein Private LLM ist nicht automatisch günstiger als eine API, insbesondere bei geringer Auslastung.